Union lobt Führerscheinpläne der Verkehrsminister
Die Union sieht in den Plänen der Verkehrsminister der Länder, den Führerschein billiger zu machen, auch ein Signal für eine mögliche Koalition mit der SPD im Bund.
"Die Führerscheinkosten sind zu hoch und die individuelle Mobilität vor allem junger Menschen ist bedroht", sagte der Verkehrsexperte der Bundestagsfraktion, Florian Müller (CDU), der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). "Die Verkehrsministerkonferenz sendet deshalb auch mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen ein wichtiges Signal." Müller ergänzte: "Wir wollen eine zeitgemäße und moderne Fahrausbildung, die bezahlbar ist und ein hohes Maß von Verkehrssicherheit ermöglicht." Zu viele Fahrschüler würden durch die Prüfung fallen."Die Durchfallquote ist zu hoch, die theoretische Ausbildung überfrachtet und die digitalen und technologischen Potenziale werden oft nicht ausgeschöpft", sagte der CDU-Politiker. So müssten künftig etwa verstärkt Fahrsimulatoren eingesetzt und der Umfang des Theorieunterrichts überdacht werden. Die Verkehrsminister der Länder wollen sich beim Bund dafür einsetzen, dass die Führerscheinprüfung für Autofahrer-Neulinge wieder erschwinglicher wird. Das sieht ein Beschluss der Verkehrsministerkonferenz vor.